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Alles hat ein Ende, nur die (Brat)Wurst hat zwei

Als Oberösterreicher ist einem die Tradition quasi in die Wiege gelegt worden: Die Rede ist von Bratwürstel in der Advent- und Weihnachtszeit. Solange ich mich erinnern kann, gab es bei uns am 1. Adventsonntag immer Bratwürstel. Meine Begeisterung darüber hielt sich mit den Jahren allerdings in Grenzen. Vor allem, da ich schon wusste, dass am 24. Dezember wieder Würstel am Festtagstisch warten.

Doch woher kommt die Würstelfreude in Oberösterreich? Laut Überlieferung war es ein findiger Metzgermeister, der vor rund 120 Jahren seinen Stammkunden kurz vor Weihnachten die Aufwartung machte. Und somit entstand die Tradition des Bratwürstelsonntags.

Oh Würstelstand!

Draußen ist es kalt, der Atem wird weiß, die Finger stecken in Handschuhen und von den Verkaufsständen klingen uns weihnachtliche Melodien entgegen. Hurra, die Vorweihnachtszeit hat begonnen! Auf jedem Christkindlmarkt gibt es zumindest ein Standl, das Bratwürstel anbietet. Der winterliche Verkaufshit wird dort klassisch mit Sauerkraut und Schwarzbrot angeboten. Es gibt aber mittlerweile auch Bratwürstelburger und – nicht zu verachten – die würzige Bosna. Der Duft von frisch gebrutzelten Würsteln in Kombination mit Wacholderbeere und Thymian lässt uns das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Klassiker und Neukreationen

An der Vielfalt der Würstel kann man erkennen, dass dieses Produkt gerne und oft verspeist wird. Die Liste der Namen ist schier unendlich: Schweinsbratwürstel, Böhmische Weinbratwurst, feine Bratwurst, grobe Bratwurst, Currybratwürstel, Spanische Rote oder Elsässer Bratwurst. Als Klassiker gelten nach wie vor die Nürnberger Rostbratwürstel sowie die Thüringer Bratwurst.

Im Original ist das Fleisch vom Schwein, das mit Gewürzen zu einem Brät verarbeitet wird. In den Regalen der Supermärkte und Metzger finden wir aber weitaus mehr Würstel-Varianten für wirklich jeden Geschmack. Meine persönlichen Favoriten sind Schweinsbratwürstel, die Käslandler von Kletzl sowie die feinen Kalbsbratwürstel.

Also nicht vergessen! Der kommende Sonntag (2. Dezember) ist Bratwürstelsonntag! Lasst euch eure Lieblingswürstel schmecken! Preiswerte Aktionen findet ihr in den aktuellen Prospekten von Spar, Eurospar, Interspar, Unimarkt oder Maximarkt.

Mein Tipp: Bratwürstel in Mehl wenden und dann in Butterschmalz anbraten. Am besten schmeckt dazu ein resches Krustenbrot und süßer Senf.

 

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