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Sekt, Prosecco oder doch Champagner?

Lasset die Sektflöten erklingen! oder Alle Jahre wieder: An den Festtagen wird nur Edles getrunken und gegessen. So haben auch Sekt & Co. wieder Hochkonjunktur. Aber welchen kaufen, und was steckt hinter den wohlklingenden Namen? Hier ein kleiner Ratgeber für euren Vorratseinkauf – bis Silvester locken wirklich gute Aktionspreise.

Jedes Land hat sein Blubberwasser

Fangen wir bei unseren Nachbarländern an. Da gibt es in Italien den Prosecco. Wir alle lieben dieses süffige Getränk vor allem mit Aperol oder auch als erfrischenden Hugo. In Deutschland und Österreich wird bevorzugt Sekt getrunken, und aus dem südlichen Spanien kommt der Cava, der festliche Abende unvergesslich werden lässt. Die Mutter aller Blubberwässer ist natürlich in Frankreich zu finden – der Champagner. Die traditionelle Verarbeitung von Weintrauben ist in der Champagne mit einer langen Historie verbunden und gilt als Vorreiter für eine qualitätsvolle Produktion. In den letzten Jahren finden sich immer mehr Produkte mit der Bezeichnung méthode champenoise oder einfach Flaschengärung genannt. Diese Methode steht international für Kelterkunst auf höchstem Niveau.

Von süß bis trocken

Die Auswahl an Sekt ist vielfältig, ob in punkto Marke oder Geschmacksrichtung. Die führenden Sekthersteller in Österreich sind Schlumberger, Kattus, Bründlmayer und Szigeti. Neben den Rebsorten Grüner Veltliner, Welschriesling und Chardonnay, die typisch für die Sektproduktion in Österreich sind, ist der Zuckergehalt wesentlich für den Geschmack bzw. die Ausprägung. Die Einstufung erfolgt je nach Restsüße vom herben EXTRA BRUT über BRUT, EXTRA TROCKEN, TROCKEN, HALBTROCKEN bis hin zu MILD. Meine Favoriten liegen im trocken-herben Bereich, wie beim Bründlmayer Brut oder dem Schlumberger White Secco. Besonders hoch schlägt mein Herz bei Rosé-Sekt. Dieses liebliche Gaumenspiel schmeckt einfach herrlich – und das nicht nur an Festtagen.

Wer im Geschäft oder Lokal etwas von Melchior und Balthasar hört: Dabei sind nicht die Heiligen drei Könige gemeint, sondern die Flaschengrößen bei Sekt. Einen Piccolo gibt es bereits mit 0,2 Litern Inhalt, die Magnum-Flasche beinhaltet 1,5 Liter, die Flasche Balthasar 12 Liter und eine Flasche Melchior sogar 18 Liter Sekt – wer auch immer das noch einschenken kann.

Mein Tipp: Für den Tag danach empfehle ich ein ausgedehntes, herzhaftes Frühstück und viel frische Luft!

 

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