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(c) pixelnest – Fotolia.com

Wespen: Tipps gegen lästige Gäste

Was gibt es Schöneres, als im Sommer gemütlich zu grillen oder ein Eis zu schlecken?

Wie lästig, wenn da sofort die ersten Wespen heranbrausen – in diesem Jahr leider keine Seltenheit. Dass die Tiere 2015 ganz besonders aktiv sind, liegt vor allem am milden Winter, durch den besonders viele Königinnen überlebt haben.

Und die Wespenzeit fängt gerade erst an: Im August und September ist die Schlupfrate der Insekten am höchsten.

Lies am besten gleich weiter, denn wir verraten dir die besten Tipps, um die störenden Brummer zu vertreiben.

Gerüche vertreiben Wespen

Süße Düfte, aber auch Fleisch- und Wurstwaren ziehen Wespen magnetisch an.

Zuckerhaltige Lebensmittel sowie (Grill-)Fleisch oder Aufschnitt solltest du daher immer verschließen oder zumindest abdecken. Gleiches gilt für Getränke – somit besteht auch keine Gefahr, eine Wespe zu verschlucken.

Bestimmte Gerüche halten die Biester aber auch wirksam fern: Ob ätherische Duftöle wie Zitronelle, Nelken- oder Teebaumöl, frisch geschnittene Knoblauchzehen, Tomaten und Basilikum, Kaffee sowie Räucherstäbchen – diese Aromen können Wespen nicht ausstehen.  

Weglocken kannst du Wespen auch, indem du zum Beispiel ein paar Weintrauben anschneidest und diese einige Meter vom Esstisch entfernt platzierst. Aber Finger weg von Marmelade und Honig – sie machen die Insekten aggressiv!

Auf Wespenfallen mit verschiedenen Lockstoffen fallen übrigens nur alte, schwache Tiere herein. Junge, aktive Exemplare sind damit kaum zu überlisten.

Erste Hilfe bei Wespenstich

Wenn sich eine Wespe auf dich setzt – einfach Ruhe bewahren!

Hektische Bewegungen und Berührungen verstärken die Gefahr eines Stiches, denn Wespen stechen erst bei Bedrohung. Auch der Versuch sie wegzublasen, kann die Tiere in Alarmbereitschaft versetzen, da sie auf den CO2-Gehalt in der Atemluft reagieren.

Du wurdest trotzdem gestochen? Die Scheiben von Zwiebel, Zitrone oder Gurke wirken lindernd. Reibe damit die betroffene Stelle ein und kühle die Schwellung mit einem Kühlakku oder Eiswürfeln – eingeschlagen in einen Waschlappen.

Anders als bei Bienen bleibt der Stachel der Wespe übrigens nicht in der Haut zurück.

Allergiker müssen bei einem Stich besonders aufpassen: Anzeichen für eine Allergie sind Flecken, Schwellungen am ganzen Körper, Herzklopfen und/oder Schweißausbruch.

Besonders gefährlich kann Wespengift für Kinder oder bei Stichen in der Speise- oder Luftröhre werden. Sollte das passieren, geh bitte sofort zum Arzt!

Übrigens: Wespen haben natürlich auch ihre guten Seiten, denn sie fressen Schädlinge wie Blattläuse, helfen bei der Bestäubung von Blüten und dienen Vögeln als Nahrung.

 

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