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Nichts grünt so grün wie Spinat am Gründonnerstag

Traditionell wird am Gründonnerstag auf Fleisch verzichtet. Der Donnerstag ist einer von drei Kartagen in der Osterzeit und gehört zu den wichtigsten kirchlichen Fasttagen vor der Osterschlemmerei. Zur Erklärung: Das Grün hat in der ursprünglichen Bedeutung nichts mit Spinat oder grünen Lebensmitteln zu tun. Es leitet sich aus dem Lateinischen her und steht für die Erneuerung und Erfrischung.

Esskultur am Gründonnerstag

In vielen Haushalten in Österreich wird am Gründonnerstag Spinat serviert – zum Leidwesen mancher Kinder. Obwohl schon Popeye zum Kraftwunder Spinat gegriffen hat, steht dessen Beliebtheit in der Liste der Lebensmittel nicht gerade ganz oben. Aber warum eigentlich? Spinat schmeckt, wenn er frisch zubereitet wird, wirklich köstlich.

Zum typischen Spinat-Gericht werden meistens Röstkartoffeln und Spiegeleier serviert. Etwas raffinierter finde ich Spinat mit verlorenem Ei. Für alle, die nicht wissen, was das ist, habe ich hier die Erklärung: Ein Ei wird ohne Schale in Wasser gesiedet. Man lässt das rohe Ei dabei langsam in siedendes, mit etwas Essig vesehenes Wasser gleiten. Ummantelt in mit etwas Öl bestrichener und mit einem Clip verschlossener Frischhaltefolie, gelingt das verlorene Ei in etwa 5 Minuten ebenso.

Für alle, die sich mit Spinat nicht anfreunden können, gibt’s eine grüne Alternative als Rezept-Tipp:

Ich empfehle selbstgemachtes Bärlauchpesto mit Spaghetti

Zutaten fürs Pesto:
2 Bund frischer Bärlauch
1 Pkg. Pinienkerne
Parmesan im Ganzen (nach Belieben)
2 EL Meersalz
1 TL Pfefferkörner im Ganzen
250 ml Olivenöl

Alle Zutaten bis auf das Olivenöl in einen Becher geben, anschließend reichlich mit Olivenöl übergießen. Es sollen alle Zutaten mit Öl bedeckt sein. Nun die Masse mit einem Handmixer zu einem homogenen Pesto vermengen. Anschließend in verschließbare Gläser abfüllen. Am besten man lässt das Pesto ein paar Tage im Glas stehen. Das Olivenöl nimmt so den Bärlauchgeschmack an und schmeckt vollmundiger.

 

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