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Naturkosmetik: Grün, grün, grün sind alle meine Cremen

Nicht nur bei Lebensmitteln und Mode ist es so. Das neue Zauberwort heißt jetzt auch in der Kosmetik: Bio. Der Trend geht ganz klar zu natürlichen Inhaltsstoffen und ökologischer Herkunft. Grüne Cremen und Wässerchen sind mittlerweile zu einer beliebten Alternative zu Produkten mit synthetischen Inhaltsstoffen geworden und haben diese teilweise sogar überholt. Aber was steckt genau hinter dem Naturkosmetik-Trend?

Schöne Haut durch Flora und Fauna

Silikone, Propandiol, Polyethylenglykol – diese mehr oder weniger unaussprechlichen Zungenbrecher sind in reiner Naturkosmetik verboten. Stattdessen greift man bei der Produktion zu Inhaltsstoffen aus pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Herkunft. Und die wirken auf der Haut meistens genauso gut wie synthetische Stoffe.

Zuckerwirkstoffe sollen der Hyaluronsäure ähneln: Sie binden Wasser und füllen Fältchen wieder auf. Auch Retinol hat bei Bio-Cremen ausgedient, natürliche Alternativen wie Rosengeranienöl, Parakresse und Rotbuchenextrakt sind gut für die Zellerneuerung und gleichzeitig ideale Faltenglätter. Für eine Extraportion Feuchtigkeit sorgen Aloe Vera und Wildrosenextrakt.

Von Kopf bis Fuß natürlich gepflegt

Mit antibakteriell wirkenden Stoffen wie Zitronenöl, Silbercitrat und Salbeiextrakt werden nun auch Deos biologisch. Der Schweißfluss wird durch natürliche Inhaltsstoffe gedämmt, die Körpergeruch überdecken. Und auch beim Haar darf die Pflege gern öko sein. Brennnesseln wirken der Fettproduktion auf der Kopfhaut entgegen, Koffein hilft bei dünnem Haar, Bierextrakt bringt mehr Volumen. Der Clou: Die Mähne fällt locker und wird nicht beschwert, denn nachhaltige Shampoos enthalten keine Silikonöle.

Vegane Kosmetik: es geht noch grüner

Lippenstift mit Rinderfett oder doch lieber mit getrockneten Schildläusen? Naturkosmetik setzt sich zwar aus einem hohen Anteil an pflanzlichen Stoffen zusammen, dennoch sind auch Bestandteile vom Tier darin zu finden. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, ist mit veganer Kosmetik bestens beraten. Diese ist komplett frei von tierischen Rohstoffen, sogar Nebenprodukte wie Bienenwachs und Milch sind tabu. In den Produkten stecken nur Pflanzen und Mineralien. Am besten erkennst du diese Pflege- und Make-up-Artikel, indem du auf den Begriff vegan sowie zertifizierte Qualitäts-Siegel wie die Vegan-Blume der Vegan Society achtest.

Mein Tipp: Du willst die Kraft der Natur spüren aber nicht gleich das ganze Geldbörserl plündern? Kein Problem, ein Peeling aus Zucker und Olivenöl ist schnell hergestellt, macht die Haut streichelzart und die Zutaten hast du garantiert zu Hause. Im Internet findest du außerdem zahlreiche Blogs, die sich nachhaltiger Kosmetik widmen und einfache Do-it-yourself-Rezepte bieten. Viel Spaß beim Probieren und Pflegen!

 

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