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Sport trotz Heuschnupfen und Pollenallergie?!

Alle Jahre wieder dasselbe Bild: Während sich die einen über die blühenden Bäume und Wiesen freuen, beginnt für die anderen wieder die gefürchtete Heuschnupfen-Zeit. Die Augen tränen, die Nase läuft, im Mund kribbelt und juckt es. Dass diese Symptome den Spaß an der Bewegung vermiesen, ist wohl mehr als nachvollziehbar. Dennoch müssen bzeziehungsweise sollen Pollen-Allergiker nicht völlig auf sportliche Betätigung verzichten. Mit folgenden Tipps lassen sich Allergie und Sport unter einen Hut bringen.

Richtiger Umgang mit Medikamenten

Wichtig ist, dass du über die passenden antiallergischen Medikamente verfügst und diese regelmäßig einnimmst. Verzichte auch beim Sport nicht darauf, denn sie schützen dich bei Aktivitäten an der frischen Luft vor allergischen Reaktionen. Manchmal kann es sinnvoll sein, direkt vor dem Sport Medikamente wie Nasenspray oder Augentropfen zu verwenden, um damit die Symptome zu lindern.

Brems‘ dich ein!

Wenn du dich beim Training zu sehr anstrengst, steigt automatisch auch die Pollenbelastung in der Lunge. Wähle deshalb eine niedrigere Intensität, vor allem wenn du dich aufgrund der Allergie ohnehin nicht ganz fit fühlst. Im schlimmsten Fall droht Atemnot, was zur Hyperventilation oder sogar Ohnmacht führen kann. Hör also immer auf die Signale deines Körpers! Zusätzlich ist es hilfreich, durch die Nase zu atmen, da durch die angewärmte und befeuchtete Luft weniger Pollen in die Lunge gelangen. Bei extremer Pollenbelastung solltest du überlegen, kurzfristig auf Indoor-Aktivitäten im Fitnessstudio oder im Hallenbad umzusteigen.

Wann und wo trainiere ich am besten?

Wichtige Faktoren für die Pollenbelastung sind die Tageszeit, das Wetter sowie die Region. Während am Land die optimale Trainingszeit am Abend ist, sportelt man in der Stadt am besten morgens. Auch Regen ist oft einen wahrer Segen für Allergiker: Kurz nach einem Schauer ist die Pollenbelastung in der Luft nämlich deutlich geringer. Und auch in höheren Lagen ab etwa 800 Meter Seehöhe sowie in Meeresnähe lässt es sich aufgrund der geringeren Pollenkonzentration leichter durchschnaufen.

Mein Tipp: Praktisch für Allergiker sind kostenlose Smartphone-Apps (zum Beispiel von pollenwarndienst.at), die Auskunft über den aktuellen Pollenflug geben. So lässt sich auch unterwegs die nächste sportliche Einheit planen.

 

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