Ok

Diese Webseite verwendet Cookies, um eine ideale Nutzererfahrung zu gewährleisten und Informationen über das Nutzungsverhalten zu sammeln. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, können Sie Cookies in Ihren Browser-Einstellungen deaktivieren. Weitere Informationen


Shabby Chic: Wohnen wie auf dem Flohmarkt

Steriles Flair, Möbel nach Maß und abgestimmte Einrichtungsstücke waren gestern. Richtig gemütlich und trendig wird es jetzt in den eigenen vier Wänden, wenn man Gebrauchsspuren und alte Muster findet. Eine bunte Mischung aus Erbstücken, Selbstgemachtem und Flohmarkt-Schnäppchen gibt jetzt den Ton an und begeistert mit lässigem Flair. Was sich nach willkürlicher Einrichtung anhört, kennt man unter dem Namen Shabby Chic – und erobert charmant immer mehr Wohnungen und Häuser.

Charmant gemischt

Den Shabby-Chic-Wohntrend gibt’s seit gut dreißig Jahren, seinen Ursprung hat er in Großbritannien. Damals erschien er als Gegentrend zur kostspieligen Einrichtung der Mittelklasse. Orientieren darf man sich heute an den Schlagworten verarmter Landadel und lässige Eleganz, mit dem der Shabby Chic gern beschrieben wird. Er begeistert mit abgenutzten Objekten, verblassenden Farben und Deko, die nicht zusammenpasst. Kurz und gut: Alles darf munter gemischt werden. Der Kronleuchter hängt von einer bröckelnden Wand, der Antik-Spiegel steht neben dem Billy-Regal und angelaufenes Silber findet sich neben Plastikschüsseln. Dinge, von denen man sich nicht trennen will, erhalten natürlich einen Ehrenplatz!

Deko mit Geschichte

Grelle Töne wirst du beim Shabby Chic vergebens suchen, denn der Wohntrend lebt von pastelligen Tönen wie Türkis, Himmelblau, Mintgrün und Flieder. Diese werden gerne kombiniert mit Beige, Grautönen und Weiß. Geht es ums Material, dann ist altes Holz mit abgeplatztem Lack, Strick, in die Jahre gekommenes Leder und Leinen perfekt. Generell finden sich auch Blumen gerne in Shabby-Chic-Zimmern: als Strauß, Stickerei oder florales Muster. Weitere Must-Haves sind zudem Orientteppiche, Paisleymuster, Stickereien und Keramik. Hauptsache, die Dekostücke erzählen eine Geschichte.

Mein Tipp: Inspirationen kannst du dir genügend aus dem Internet holen. Du bist dir trotzdem nicht sicher, ob der Shabby Chic das Richtige für deine vier Räume ist? Dann besorg dir einfach ein paar Antik-Teile – z. B. alte Flaschen, einen Spiegel mit abgeblättertem Gold oder Polster mit alten Mustern – und schon zieht die verfallene Eleganz auch bei dir zuhause ein.

 

Zurück

Unsere neuesten Beiträge