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Aquajogging: die coole Alternative zum Laufen

Gezwungenermaßen habe ich in den letzten Tagen eine neue Sportart ausprobiert: das Aquajogging. Gezwungenermaßen deshalb, weil ich seit zwei Wochen aufgrund eines gebrochenen Arms so gut wie sportuntauglich bin. Radfahren, Laufen und Co. sind für mich eine Zeitlang tabu. Das Positive: Der Gips ist bereits ab und damit steht einem sanften Work-Out im Wasser nichts im Wege. Das sportliche Wassertreten kommt da als Alternative zum Laufen gerade recht!

Mehr als nur Ersatz!

Viele Läufer kennen Aquajogging als Ersatztraining, wenn sie aufgrund einer Verletzung außer Gefecht gesetzt sind. Und auch im Leistungssport steht das Laufen im Wasser in einer verletzungsbedingten Zwangspause an der Tagesordnung. Aber warum kann man im kühlen Nass schmerzfrei joggen, während das Sporteln zu Land doch so unmöglich scheint?

Der Grund: Im Wasser gibt es keine Stoßbelastungen, Gelenke und Sehnen werden daher weniger beansprucht. Aquajogging kann jedoch noch mehr: Durch den höheren Widerstand im Wasser muss mehr Kraft für die Vorwärtsbewegung aufgewendet werden, was die Muskeln stärkt. Und obwohl der Puls üblicherweise niedriger ist als beim normalen Laufen, werden im Wasser deutlich mehr Kalorien verbrannt. Aquajogging ist daher auch eine sinnvolle Ergänzung zum Laufen, die fix in den Trainingsplan eingebaut werden kann.

Mit oder ohne Bodenkontakt?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Aquajogging: das Laufen im Flachwasser und das Laufen im Tiefwasser. Während im Flachwasser (ca. 1,30 Meter) die Füße am Boden auftreten, führt man die Laufbewegung im Tiefwasser (ca. 1,80 Meter) schwebend aus. Letzteres wird häufiger empfohlen, was wohl auch damit zusammenhängt, dass hier die genannte Stoßbelastung effektiv vermieden wird.

Im Gegensatz zum Flachwasser-Training benötigt man im Tiefwasser einen Schwimmgürtel oder eine Weste, die den nötigen Auftrieb verleihen. Zusätzlich sind spezielle Schuhe erhältlich, die diesen Effekt noch unterstützen. Wichtig ist dabei, dass man das Gleichgewicht behält und senkrecht im Wasser schwebt. Grundsätzlich kann die normale Laufbewegung, wie sie im Trockenen ausgeführt wird, auch im Wasser nachgeahmt werden. Es gibt aber auch spezielle Techniken, die in Aquajogging-Kursen oder durch Eigenstudium (z.B. durch Bücher oder Websites) erlernt werden können.

Mein Tipp: Besonders bei Hitze ist Aquajogging eine prima Alternative zum Laufen, weil du trotz der Anstrengung immer schön erfrischt bleibst. Auch auf motivierende Musik musst du dank wasserdichten MP3-Playern nicht verzichten!

 

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