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Weil uns Tiere am Herzen liegen: Am 4. Oktober ist Welttierschutztag!

Der Welttierschutztag am 4. Oktober steht ganz im Zeichen der Tiere. Demnach ist bei mir zuhause eigentlich jeder Tag Welttierschutztag, denn hier hat Kater Max das Sagen. Seit sechs Jahren sieht er mich als Untergebene, die ihm den Fressnapf füllt, ihn mit Streicheleinheiten verwöhnt und natürlich sein Katzenklo räumt.

Seine Liebe zeigt er mir dann mit wohligem Schnurren und gelegentlich auch mit grausam zerlegten Mäusen vor der Haustüre. Hier können wohl viele mitfühlen, denn in zahlreichen Haushalten Österreichs sind Hund, Katz’ und Co. die Herren im Haus.

4. Oktober: Tag für ein neues Bewusstsein

Aber noch einmal von vorne. Den Welttierschutztag gibt es bereits seit 1931, er geht auf den Heiligen Franz von Assisi zurück. Der Gründer des Franziskanerordens wurde nicht nur für seine Tierpredigten berühmt, sondern gilt auch als erster Tierschützer überhaupt. Und deswegen ist er bei uns der Schutzpatron von Flora und Fauna.

Passend, dass an seinem Namenstag am 4. Oktober auch der Welttierschutztag gefeiert wird. Dieses Datum soll im Grunde dazu anregen, sich Gedanken über den Tierschutz zu machen. Und dabei geht es nicht nur um das endgültige Verbot von Massentierhaltung oder Pelzfarmen, sondern auch um die richtige Behandlung unserer geliebten Haustiere.

Österreich: ein haustierfreundliches Land

Und diese sind in unserem Land zahlreich vorhanden. Ca. 1,5 Millionen Stubentiger dominieren Österreichs Haushalte. Der beste Freund des Menschen, der Hund, belegt mit ungefähr 600.000 Tieren den zweiten Platz im Ranking der beliebtesten Haustiere. Feste Mitglieder in Österreichs Familien sind außerdem rund 580.000 Nager und etwa 300.000 Vögel.

Diese Zahlen sprechen für sich, denn Haustiere stärken den Zusammenhalt in der Familie. Kinder lernen bereits in jungen Jahren, für ein Lebewesen verantwortlich zu sein und finden im Tier außerdem einen treuen Begleiter. Zudem wirken sich Hund und Katz’ positiv auf das Stress-Level aus. Dadurch können viele Tiere auch für Therapiezwecke eingesetzt werden.

Die richtige Haustierhaltung

Ein Tier zu halten bedeutet aber auch Verantwortung zu übernehmen. Schließlich brauchen die Vierbeiner ausreichend Platz, das richtige Futter und ganz viel Liebe. Samtpfoten mögen es gerne ruhig und sind mit kuscheligen Rückzugsmöglichkeiten, ausreichend Spielzeug, regelmäßiger Fütterung und vielen Streicheleinheiten schnell zufrieden zu stellen.

Ein bisschen aufwendiger in der Haltung ist der Hund. Hunde sind im Gegensatz zu Katzen gerne in der Gesellschaft des Menschen und haben einen ausgeprägten Spieltrieb. Auch beim Gassigehen ist Disziplin gefragt, schließlich braucht der beste Freund des Menschen am besten zweimal täglich ausreichend Auslauf. Dabei ist natürlich auch das Sackerl für die Hundstrümmerl ein Muss. Wer das Geschäft seines Hundes auf der Straße liegen lässt, muss mit einer saftigen Geldstrafe rechnen.

Doch für gute Pflege und ausreichend Zeit bekommt man bedingungslose Liebe geschenkt – welches andere Haustier würde Herrchen und Frauchen schon aus einem brennenden Haus retten? Eben. Mein Tipp: Auch wenn die Liebe zum Tier sehr groß ist, sie allein reicht leider nicht aus! Hunde brauchen Gesellschaft, Aquarien regelmäßige Pflege und auch Kleinvieh macht Mist. Wenn du also weder Zeit noch Platz für ein eigenes Haustier hast – warum nicht bei Freunden, Nachbarn und Verwandten aushelfen? Oder gelegentlich einen Hund aus dem Tierheim zum Spazierengehen holen? Viele Tierheime bieten diese Möglichkeit an – und machen damit dich und herrenlose Tiere glücklich.

Verfasst von unserer Katzenfreundin Julia

 

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