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Autsch! So schützt du dich gegen Gelsen und Zecken

Der Sommer ist die perfekte Zeit, um sich draußen auszutoben. Stechmücken und Zecken können dabei aber schnell für böse Überraschungen sorgen. Bescheren uns die Stiche der Gelsen bloß lästigen Juckreiz, übertragen Zecken sogar Krankheiten wie Borreliose oder FSME. Wie du dich vor den kleinen Biestern am besten schützen kannst, verraten wir dir hier.

Sicher durch die Nacht

Für ruhige Nächte sorgt das gute alte Fliegengitter an Fester und Balkontür: Es hält nicht nur Stechmücken sondern auch andere Insekten fern. Doppelte Sicherheit bietet ein Moskitonetz, das über der Schlafstatt angebracht wird. Vor allem über Babybetten sollte dieser Schutz im Sommer nie fehlen.

Auch Gelsenstecker machen den Tieren schnell den Garaus. Die im Raum freigesetzten Insektizide können bei empfindlichen Personen jedoch Augen und Schleimhäute reizen.

Für einen gemütlichen Abend auf Balkon oder Veranda helfen einfache Kerzen: Sie geben Kohlenmonoxid ab und vertreiben damit die kleinen Quälgeister. Vorsicht sei auch bei der Wahl des Outfits geboten: Dunkle Kleidung und blumiges Parfum ziehen Gelsen an!

Gelsen umweltfreundlich bekämpfen

Teich, Brunnen und andere Gewässer sind zwar ein Blickfang im Garten, aber genauso die ideale Brutstätte für Stechmücken. Vorgebeugen kannst du, indem du offene Gewässer abdeckst. Als natürlicher Schutz im Gartenteich bieten sich außerdem Wasserwanzen, Libellenlarven oder andere Raubinsekte an, da diese von Gelsen gemieden werden.

Gelsen-Larven im Gartenteich oder in Regentonnen lassen sich auch wirkungsvoll mit biologischen Tabletten mit dem speziellen Bazillus Bti (Bacillus thuringiensis israelensis) bekämpfen. Da nur bestimmte Mückenarten auf dieses Mittel reagieren, werden keine anderen Tiere oder Pflanzen geschädigt.

Zeckenheimat Wald und Wiese

Ob beim Wandern oder Fußball, bei der Gartenarbeit oder beim Spaziergang durch Wald und Wiese: Zecken beißen schnell zu. Wie oft angenommen, springen sie dabei nicht von Bäumen, sondern sitzen in 50 bis 100 Zentimetern Höhe auf Sträuchern oder Gräsern und warten darauf, dass sie abgestreift werden. Zecken bevorzugen dabei schattige und feuchte Plätze wie hohes Gras, Unterholz oder Waldrände.

Vorbeugen kannst du nur, indem du lange Kleidung trägst. Zecken können nämlich nicht durch Textilien beißen. Außerdem solltest du dich nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich nach Zecken absuchen. Damit verringerst du das Risiko, dich mit Borrelien anzustecken. FSME wird leider gleich nach dem Biss übertragen – hier hilft nur die Schutzimpfung.

Hat sich eine Zecke festgebissen, sollte das Tier möglichst schnell entfernt werden. Dazu eignet sich eine spezielle Zeckenpinzette, die du in der Apotheke kaufen kannst. Danach gilt es, die Einstichstelle gründlich zu desinfizieren und sich aufzuschreiben wo die Zecke genau saß. Zeigen sich Symptome, sollte schnell ein Arzt aufgesucht werden.

 

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