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Der perfekte Apfel für den Strudel

Die Apfelernte neigt sich dem Ende zu und nun? Die ersten Äpfel vom eigenen Baum waren ja köstlich, aber nach gefühlten 1.000 Äpfeln muss einfach Abwechslung her. Von Apfelmus bis hin zu Apfelradln in Bierteig – die Palette ist groß und die Rezeptvielfalt riesig. Die traditionellste Verarbeitung von Äpfeln ist für viele der klassische Apfelstrudel.

Königlicher Stammbaum

Die Äpfel sollten dafür leicht säuerlich vom Geschmack sein, wie etwa der Kronprinz Rudolf. Dieser Apfel ist eine typisch österreichische Sorte mit Anbaugebieten in der Steiermark und Niederösterreich. Jetzt im November wurde er gerade geerntet und schmeckt daher noch besonders knackig. Lagern kann man den Kronprinz Rudolf bis ca. März, wenn man die idealen Voraussetzungen schafft: am besten in Zeitungspapier wickeln, an einem kühlen Platz lagern und wöchentlich die beschädigten Stücke aussortieren.

Zutaten:
Der Apfel ist gefunden, was benötigen wir jetzt noch dazu? Schnell mal die Küchenladen durchforsten, die meisten Zutaten sind bestimmt vom letzten Backversuch noch vorhanden. Wir brauchen Blätter-, Mürb- oder Strudelteig, Kristallzucker, Rosinen (je nach Geschmack, manche mögen die ja gar nicht), Semmelbrösel und Nüsse (gerieben oder im Ganzen). Aus dem Kühlschrank noch schnell die Butter und ein Ei holen. Jetzt kann´s losgehen.

Zubereitung:
Rosinen entweder in Apfelsaft oder Rum einweichen. Äpfel schälen, entkernen und je nach Lust und Vorliebe in dünne Blätter schneiden – am Praktischsten ist es, den Apfel zu achteln. Zucker je nach Geschmack hinzugeben, aber Achtung: Der Kronprinz Rudolf verträgt schon einiges an Süße. Zimt, geriebene Nüsse und Rosinen untermengen, somit ist die Fülle komplett. Für alle, die nur ganze Nüsse hatten, ist das auch kein Problem. Einfach in einen Gefrierbeutel geben, den Ärger von heute abbauen und mit einer Pfanne draufklopfen oder -schlagen – je nach Tagesverfassung. Die Butter in der Pfanne schmelzen, die feinen Semmelbrösel reinrühren und auf den ausgepackten Teig streichen. Den Teig am besten fertig kaufen, in jedem Supermarkt gibt es eine große Auswahl an Fertigteigen. Ob Mürb-, Blätterteig oder ausgezogener Strudelteig: Es schmecken alle gut ohne grobe Qualitätsunterschiede.
Auf die Brösel-Butter-Masse noch die Fülle verteilen, den Strudel einschlagen und die Enden zusammendrücken damit nichts rausläuft. Zum Abschluss den Strudel mit gerührtem Ei bestreichen, ins Rohr schieben und bei 200 Grad Umluft ca. 30 Minuten goldgelb backen.

Mein Tipp:
Für den besonderen Geschmack eine BIO-Zitrone abreiben, etwas frische Vanille ausschaben und unter die Fülle mischen. Damit schmeckt’s noch ein bisserl frischer und facettenreicher.

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

 

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