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(c) Tomasz Zajda - Fotolia.com

Digitalkameras: Tipps zum Kauf

Sommerzeit ist Reisezeit. Und damit die bunten Erinnerungen an die schönste Zeit des Jahres auch lange nicht verblassen, sollte dein Fotoapparat natürlich auch im Urlaub immer mit dabei sein.

Die Auswahl der passenden Kamera fällt gerade Hobbyfotografen oder Anfängern nicht immer leicht. Vor allem Begriffe wie Megapixel, Brennweite, Lichtstärke oder CMOS-Sensor können da ganz schön verwirrend sein.

Wir bringen Licht ins Dunkel und verraten dir, worauf du beim Kauf deiner neuen Digitalkamera achten sollst.

Verschiedene Kameratypen

Bevor du dich für einen neuen Fotoapparat entscheidest, solltest du dir Gedanken machen, wozu du ihn hauptsächlich verwenden willst. Schauen wir uns also die unterschiedlichen Kameratypen einmal genauer an.

Kompaktkameras:
Sie sind klein, leicht und passen in jede Handtasche. Die meisten Modelle bieten keine Möglichkeit, Blende und Zeit selbst einzustellen, dafür etliche Motivprogramme. Aufgrund der kleineren Bildsensoren verschlechtert sich die Bildqualität bei hohen ISO-Werten (so genanntes Bildrauschen).

Diese Kamera passt für dich, wenn du dich mit schnellen Schnappschüssen ohne manuelle Einstellungsmöglichkeiten zufrieden gibst und deine Kamera immer mit dabei haben willst.

Spiegelreflexkameras:
Groß, schwer und eher kostspielig. Alle Werte können manuell eingestellt, die Objektive getauscht und externe Blitzgeräte aufgesteckt werden. Auch bei hohen ISO-Werten werden mit diesen Kameras noch beinahe rauschfreie Bilder geschossen.

Eine Spiegelreflexkamera solltest du kaufen, wenn du viel fotografieren und dabei auch mit unterschiedlichen Objektiven, Zeit und Blende experimentieren möchtest.

Bridge-Kameras:
Diese Fotoapparate vereinen die Eigenschaften von Kompakt- und Spiegelreflexkameras und sind dabei noch handlich und leicht. Blende und Zeit können manuell eingestellt werden, und auch der Brennweitenbereich ist sehr hoch. Ein Objektivwechsel ist bei diesen Modellen jedoch kaum möglich.

Entscheide dich für diese Kamera, wenn du eigene Einstellungen vornehmen willst, aber keine Wechselobjektive benötigst.

Megapixel: je höher, desto besser?

Viele Kamera-Hersteller werben mit einer hohen Anzahl an Megapixeln, doch bereits 10 Megapixel Auflösung reichen für einen Ausdruck auf A4 oder sogar noch größer aus. Eine hohe Bildauflösung benötigst du nur dann, wenn du deine Bilder wirklich sehr groß ausdrucken möchtest.

Viel wichtiger ist die Größe des Bildsensors. Hier gilt: je größer, desto schärfer wird auch das Foto.

Zoom – am besten nur optisch!

Gerade bei Kompaktkameras ohne Wechselobjektive ist der Zoombereich ein wichtiger Faktor. Beachte: Je weiter du dein Zoomobjektiv ausfährst, desto länger wird auch die Belichtungszeit – und damit kann sich dein Foto verschlechtern. Beim digitalen Zoom wird der Bildausschnitt dann nur mehr rechnerisch vergrößert, das Motiv also künstlich aufgebläht und in der Ansicht stark pixelig.

Gehe – wenn möglich – näher an dein Motiv heran und verwende für scharfe Bilder nur den optischen Zoom deiner Digitalkamera!

Aufnahme-Programme

Sport, Kinder & Tiere, Landschaft, Portrait, Action oder Gesichtserkennung: Vor allem Kompaktkameras werben mit vielfältigen Motivprogrammen – fotografiert wird dabei aber auch im Vollautomatik-Modus.

Wer Blende und Zeit selber einstellen und auch mal die Schärfentiefe beeinflussen möchte, sollte sich lieber für ein Gerät mit manuellen Einstellmöglichkeiten entscheiden.

Auf den Blitz kommt's an!

Bei den meisten Kameras ist der Blitz bereits direkt ins Gehäuse integriert. Das harte, direkte Licht dieser Blitze stellt die Motive oft viel zu hell dar. Achte am besten darauf, ob man die Blitzleistung an deiner Kamera regeln oder unterschiedliche Blitzprogramme auswählen kann.

Willst du kreativ mit Blitzlicht arbeiten und damit interessante Bildwirkungen erzeugen, solltest du zu einer hochwertigen Kamera greifen, die externe Blitzsysteme zum Aufstecken unterstützt.

Aussehen & Menüführung

Nicht zuletzt sollte dir dein Fotoapparat aber auch gut in der Hand liegen. Achte außerdem auf eine einfache, selbsterklärende Menüführung, in der du dich leicht zurechtfindest. Die wichtigsten Einstellungen wie Zeit, Blende, ISO, Belichtungskorrektur oder Fokus-Modus sollten am besten als Knöpfe oder Schalter direkt am Gehäuse sitzen.

Welche Farbe deine Digitalkamera hat und wie sie aussehen soll, ist letztendlich reine Geschmackssache. Lass dich also nicht von technischen Spezifikationen verunsichern und bedenke: Tolle Bilder lassen sich auch mit einfachen Geräten machen – es kommt nur auf den richtigen Moment an!

 

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