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Huhn, Hendl oder Geflügel

Vor ein paar Jahren sah ich auf der Uni den Film Das Fest des Huhns, wobei mir die Darstellung damals doch sehr übertrieben vorkam. Seit ich regelmäßig die Prospekte und Aktionen der österreichischen Lebensmittelketten studiere, fällt mir jedoch auch hier das üppige Angebot an Hendl, Ente oder Pute auf. Daher widme ich meinen Beitrag heute einem sehr beliebten Lebensmittel in Österreich: dem Geflügel.

Vom Federvieh zum Grillhendl

Unter Geflügel fallen sehr viele Arten, die beliebtesten bei uns am Mittagstisch sind das Haushuhn – also Hähnchen – und die Pute. Zu speziellen Feiertagen oder Familienfeiern greifen viele auch zur Ente oder Gans. Das Huhn ist vor allem deshalb so beliebt, weil es einen geringen Fettgehalt aufweist und daher ideal für eine gesunde Ernährung ist. Allerdings muss man bei der Lagerung und Zubereitung wirklich sehr hygienisch arbeiten, um Bakterien (z.B. Salmonellen) keine Chance zu geben.

Der würzige Bratenduft und die knusprige Haut sind für mich eine echte Verführung. Ist das Bratgut dann auch noch mit Knoblauch und etwas Rosmarin gewürzt, wird die Speise zum unwiderstehlichen Gedicht. Wer keine Knochen mag, greift einfach auf Hühnerbrust zurück.

Mein Lieblingsstück

Es kommt natürlich immer auf die Zubereitung an, ob das Hähnchen im Ganzen oder in Teilen verwendet wird. Beim typischen Backhendl wird das Huhn in Teile zerlegt oder direkt küchenfertig angeboten – hier ist für mich der Kilo-Preis entscheidend. Beim Zerteilen eines Huhns benötig man lediglich ein gutes Küchenmesser und schon geht’s los.

Beim Hendl hat jeder sein Lieblingsstück. In meiner Familie werden zum Beispiel als erstes die Hühnerhaxerl und dann die Flügerl verspeist. Der Rest wandert in den Kühlschrank und wird an den Folgetagen zu Hühnersalat fürs Büro verarbeitet. Beim Grillen empfiehlt es sich generell, gemischte Hühnerteile zu kaufen. So trifft man garantiert jede Vorliebe und jeden Geschmack.

Gut gewürzt

Das klassische Brathuhngewürz gibt es von den verschiedensten Gewürzfirmen. Ich verwende immer die Würze von Kotanyi, das kann ich für die schnelle Küche wirklich empfehlen. Wobei ich anmerken möchte, dass ich eigentlich kein Freund von Fertigmischungen für die Würzung von Lebensmitteln bin. Aber hier mache ich regelmäßig eine Ausnahme. Es kommt wirklich auf den persönlichen Geschmack an. Mediterran mit Oliven, getrockneten Tomaten oder auch Curry mit Ananas zum Huhn – lasst es euch einfach schmecken. Ich wünsche viel Spaß beim Experimentieren!

Mein Tipp: Bitte achtet beim Kauf von Hähnchen auf das Herkunftsland und auf die Haltungsart der Tiere. Für mich ist das österreichische Huhn aus Freiland- oder Bodenhaltung beim Einkaufen ein Muss. Und das schmeckt man auch!

Wer den Film Das Fest des Huhns aus dem Jahr 1992 noch nicht gesehen hat, kann dies hier gleich nachholen. Viel Spaß!

 

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