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Gesund und köstlich: Schafskäse, Feta & Co

Jetzt, wo der Frühling schon zum Greifen nahe ist, kommt auch der Gusto nach leichten mediterranen Speisen wieder zurück. Der Klassiker unter den südlichen Käsearten ist der Feta oder Schafskäse. Allerdings: Wann ist ein Feta überhaupt ein Feta? Und wird der Käse aus Kuh- oder Schafmilch hergestellt?

Griechenland lässt grüßen

Ein griechischer Salat mit Schafskäse auf der Speisekarte eines Restaurants lässt Raum für mehrere Möglichkeiten. Denn der Käse kann sowohl aus reiner Kuhmilch als auch aus Schafmilch produziert worden sein. Nur wie kann ich das als Verbraucher auch erkennen? Hier ein paar Tipps für den nächsten Feta-Einkauf:

1. Feta: Der echte Fetakäse wird immer aus Schafmilch produziert. Manchmal kommt noch etwas Ziegenmilch hinzu, aber beide Milcharten müssen aus griechischer Herkunft stammen. Der Name ist in Europa auch als sogenannte geografische Ursprungsbezeichnung rechtlich geschützt. Zur Herstellung des leckeren Käses wird eine traditionelle Methode eingesetzt, die den Käse so einzigartig macht. Feta wird nur am griechischen Festland oder auf der Insel Lesbos produziert, alle anderen angebotenen Schafskäse sind kein Feta.

2. Schafskäse: Zumeist wird Schafskäse als Weichkäse angeboten. Dieser muss aus reiner Schafmilch erzeugt worden sein. Die Herkunft der Schafmilch ist hier jedoch nicht relevant für die Namensgebung. Im Vergleich zu Weichkäse aus Kuhmilch ist der Schafskäse im Geruch und Geschmack wesentlich stärker und intensiver. Neben dem Weichkäse sind auch der Pecorino, Roquefort oder Halloumi typische Schafskäsearten.

3. Salzlakenkäse & Hirtenkäse: Der weitverbreitete Salzlakenkäse wird entweder aus Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch hergestellt. Die Milcharten können auch in unterschiedlichen Verhältnissen zusammengemischt werden. Allerdings wird hauptsächlich reine Kuhmilch verwendet, da sie die günstigste Variante für den Hersteller ist. Der Name sagt schon die Art der Reifung voraus: Dieser Käse wird in eine Salzlake (Sole) gelegt. Leider wird der Hirtenkäse im deutschsprachigen Raum oft gleichgesetzt mit dem geschützten Fetakäse, wobei dies absolut verboten ist.

Also einfach beim nächsten Einkauf das Etikett genau anschauen und die Zutatenliste lesen. Auch schöne Bilder von griechischen Landschaften sind kein Garant für griechischen Käse und werden nur aus verkaufstechnischen Gründen abgebildet.

 

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