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3D-Parcours: Unterwegs mit Pfeil und Bogen

Ein herrlicher Sonntag im Frühling. Die Sonne scheint und die 20-Grad-Marke ist längst geknackt: ideales Wetter für einen Ausflug! Doch was unternehmen? Zum Baden ist es noch zu kalt, das Wandern ist nicht jedermanns (beziehungsweise jedes Kindes) Sache, und Radfahren war erst gestern an der Reihe. Ein neuer Freizeitspaß muss her, der Bewegung an der frischen Luft mit genau dem Quäntchen Action verbindet, das so mancher beim Wandern vermisst. Mein Vorschlag: 3D-Bogenschießen!

Von der Waffe zum Sportgerät

Bogenschießen ist eine der ältesten Jagdformen der Menschen, und Pfeil und Bogen wurden lange Zeit auch als Waffe in kriegerischen Auseinandersetzungen verwendet. Damit hat der heutige Bogensport natürlich nichts mehr zu tun. Das Schießen auf standardisierte Zielscheiben ist eine anerkannte Sportart und seit dem Jahr 1972 sogar olympisch. Eine besondere Form des Bogenschießens stellt das sogenannte 3D-Schießen dar, das sich mittlerweile zu einem beliebten Freizeiterlebnis für Alt und Jung entwickelt hat.

Freizeitspaß im Wald

Beim 3D-Bogenschießen werden die Wurzeln des Bogensports wieder aufgegriffen: die Jagd. Dabei gilt es, anstelle einer Zielscheibe 3D-Tiere aus Schaumstoff zu treffen. Um die Jagd möglichst realistisch zu gestalten, werden die lebensechten Figuren in einem Parcours angeordnet, der meist durch idyllische Wälder und Wiesen führt. Die Anzahl der Ziele variiert, liegt jedoch meist bei rund dreißig Tieren. Jeder Schütze hat jeweils drei Versuche, die Figur zu treffen. Gewisse Bereiche in Herz- und Lungennähe sind dabei durch Kreise markiert: Landet der Pfeil in einer dieser Zonen, steigt auch die Punktezahl. Eine ruhige Hand ist also gefragt!

Perfektes Ausdauer- und Geschicklichkeitstraining

3D-Bogenschießen macht nicht nur jede Menge Spaß, auch der sportliche Aspekt kommt nicht zu kurz. So werden Konzentrationsvermögen, Geschicklichkeit und Treffsicherheit ganz nebenbei und spielerisch geschult. Außerdem kann die Wanderung durch das oftmals hügelige Gelände – je nach Anzahl der Schützen und Länge des Parcours – schon mal drei bis vier Stunden dauern. Wem das noch immer zu unsportlich ist, der kann die Strecke als besondere Herausforderung auch im Laufschritt absolvieren.

Mein Tipp: In Österreich gibt es zahlreiche 3D-Bogenparcours. Wenn du über keine eigene Ausrüstung verfügst, kann du dir Bogen, Pfeile und Armschutz meist direkt beim Anbieter ausleihen. Am besten du erkundigst dich im Vorhinein über Öffnungszeiten, Preise und Verleihmöglichkeiten, damit es vor Ort keine bösen Überraschungen gibt.

 

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