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Schädlingsbekämpfung im Gemüsegarten

Wer kennt das nicht? Maulwurfshügel soweit das Auge reicht, die Rosen sind von Blattläusen befallen und das Gemüsebeet von Nacktschnecken zerfressen. Es gibt viele Methoden um diese Schädlinge loszuwerden, wie z.B. mit chemischen Mitteln. Diese sollten jedoch nur im absoluten Notfall verwendet werden, da ihre Wirkstoffe auch für Menschen und Tiere gefährlich sein können. Deshalb empfiehlt sich hier eine natürliche Schädlingsbekämpfung.

Die natürliche Schädlingsbekämpfung

Die Nacktschnecken sind eine Gefahr für das Gemüsebeet. Sie zerfressen die Pflanzen über Nacht und lassen meist nur mehr das Gestänge der Pflanze übrig. Hilfreich ist hier das Schneckenkorn. Es vertreibt zwar die Schnecken, ist jedoch schädlich für andere Tiere. Wer keine chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel verwenden möchte, für den empfiehlt es sich auf natürliche Mittel zurückgreifen, wie z.B. Kaffeesud. Einfach auf den Laufstrecken oder im Beet verstreuen und die Nacktschnecken werden das Gebiet meiden. Das funktioniert auch mit Asche, die man nach dem Grillen einfach von der Feuerstelle holen kann.

Maulwürfe sind sehr hilfreich, da sie Käfer und andere Schädlinge in der Erde fressen, jedoch können sie auch zu einer großen Plage werden.
Achtung: Die altbekannten Maulwurfsfallen sind noch weit verbreitet, jedoch nicht mehr zulässig, da der Maulwurf unter Naturschutz steht! Sie können auch friedlich vertrieben werden, indem man die Maulwurfshügel aufgräbt und eine aufgeschnittene Plastikflasche hineinsteckt. Dadurch gelangt Wind in die Gänge des Maulwurfsbaus. Dieser ist dem Maulwurf unangenehm ist und er verschwindet.

Blattläuse können mit einem selbstgemachten Mittel vertrieben werden: 1-2 Esslöffel Schmierseife pro Liter Wasser. Mit diesem Gemisch werden die befallenen Blätter eingesprüht und die Blattläuse werden abgetötet. Alternativ kann man sie auch mit einem starken Wasserstrahl abwaschen.

Um Wühlmäuse zu bekämpfen, empfehlen sich hier Duftstoffe oder ein Ultraschallgerät, welche in jedem Baumarkt zu finden sind. Die Duftstoffe werden in die Gänge der Mäuse eingesprüht. Da sie sehr unangenehm riechen, verlassen die Wühlmäuse das Gebiet (funktioniert auch bei Maulwürfen).

Eine andere Möglichkeit stellen Ultraschallgeräte dar. Die Schallwellen die in den Boden gesendet werden, vertreiben die Nager. Diese Ultraschallgeräte sind meist Solarbetrieben.

Mein Tipp: Bevor chemische Mitteln zur Schädlingsbekämpfung verwendet werden, solltest du die beschriebenen Methoden versuchen, da diese umweltfreundlicher sind. Bei einer wirklich schweren Schädlingsbelastung sollte jedoch zur chemischen Variante gegriffen bzw. ein Fachmann kontaktiert werden.

 

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