Ok

Diese Webseite verwendet Cookies, um eine ideale Nutzererfahrung zu gewährleisten und Informationen über das Nutzungsverhalten zu sammeln. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, können Sie Cookies in Ihren Browser-Einstellungen deaktivieren. Weitere Informationen


Gärtnern auf Augenhöhe: Hochbeet selber bauen

Selbstversorgung boomt und immer mehr Gartenbesitzer bauen Salat, Tomaten, Schnittlauch, Erbsen oder Karotten selber an. So schön und romantisch dies auch klingt – die Pflege eines Gemüsebeetes ist mit körperlicher Anstrengung verbunden. Vor allem für ältere Semester oder Menschen mit Rückenschmerzen kann langes Knien, ständiges Bücken und Hantieren mit schwerem Gartenwerkzeug unangenehme Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden haben. Und so gibt’s oft Frust statt Gartenlust.

Bequem Pflanzen, Pflegen und Ernten

Mit dem Bau eines Hochbeetes gehören stechende Schmerzen im Kreuz der Vergangenheit an. Die Arbeit in Tischhöhe schont den Rücken, entlastet die Knie und ermöglicht sogar Rollstuhlfahrern die Bewirtschaftung eines eigenen kleinen Gemüsegartens.

Der Bau eines Hochbeetes ist für Hobbyhandwerker im Prinzip ganz einfach. Du benötigst lediglich vier Holzpfosten, Schrauben und mehrere Bretter. Besonders gut eignet sich Lärchenholz, da dies nicht so schnell verwittert. Noch leichter geht’s, wenn du dir im Baumarkt einen fertigen Bausatz kaufst, der nur mehr zusammengeschraubt werden muss.

Idealerweise sollte am Boden des Hochbeetes ein dünnes Gitter eingelegt werden, das vor Maulwürfen und Wühlmäusen schützt. Natürlich gibt es auch dieses in allen Baumärkten zu kaufen.

Auf die Befüllung kommt es an!

Sobald das Holzgerüst steht, geht’s ans Befüllen. Der Inhalt eines Hochbeetes setzt sich aus verschiedenen Schichten zusammen. Diese bilden das optimale Düngemittel für die Pflanzen und erzeugen durch den Zersetzungsprozess Wärme für ein schnelleres Wachstum.
  • 1. Schicht : Äste, Zweige, kleinere Holzstücke
  • 2. Schicht : Gartenabfälle wie Laub, Gras, Rasensoden
  • 3. Schicht: Feuchtes, leicht verrottetes Laub, Gartenabfälle
  • 4. Schicht : grober Kompost, verrotteter Stallmist
  • 5. Schicht : Gartenerde, zu gleichen Teilen mit feinem Kompost vermischt

Übrigens: Es empfiehlt sich, auch einige Regenwürmer im Hochbeet auszusetzen, da diese die Erde lockern und somit das Beet optimal pflegen.

Vorteile, die überzeugen!

Hochbeete besitzen viele Vorteile. Sie können einfach bearbeitet werden, lassen Saatgut und Pflanzen schneller wachsen und schützen effektiv vor Schneckenfraß. Zusammengefasst lässt sich sagen:
  • * Hochbeete bieten eine angenehme Arbeitshöhe
  • * Hochbeete lassen sich in allen Größen bauen und sind damit für jeden Garten geeignet
  • * Durch den frischen Kompost und die entstehende Wärme durch verrottete Gartenabfälle wachsen die Pflanzen schneller
  • * Schädlinge wie Schnecken haben im Hochbeet ein schweres Leben, da sie nur schwer hinauf kriechen können.
  • * Bio-Müll und Kompost können auf dem Hochbeet optimal entsorgt werden und düngen dazu noch die neuen Pflanzen

Mein Tipp: Ein Hochbeet ist für jeden Gartenliebhaber geeignet und passt auch auf kleine Flächen. Wer sich nicht an den Bau eines eigenen Hochbeetes heranwagt, kann im Baumarkt auch fertige Pakete aus Holz oder Kunststoff kaufen, die nur mehr zusammengesetzt werden müssen. Viel Erfolg beim Gärtnern!

 

Zurück

Unsere neuesten Beiträge