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Wie ein Fisch in Wasser: Schwimmen ist gesund!

Wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke knacken und die Sonne nur so vom Himmel lacht, dann freut sich das Herz der Österreicher. Der Nachteil: Bei großer Hitze wird die gewohnte Jogging-Runde zum harten Überlebenskampf und das Radfahren eine anstrengende Schweißpartie – von der Aerobic-Stunde im stickigen Fitnessstudio gar nicht zu sprechen …

Da legen wir doch lieber gleich die Füße hoch und lassen uns die Sonne ganz entspannt auf den Bauch scheinen! Doch bevor wir unsere Muskeln auf dem Liegestuhl verkümmern lassen, sollten wir eine kühlende Alternative zur sportlichen Hitzeschlacht ins Auge fassen: das Schwimmen.

Welcher Schwimmstil ist für mich der richtige?

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Schwimmstile. Brustschwimmen ist der beliebteste Stil, immerhin lernen wir das Brusteln meist schon im Kindesalter. Ein Nachteil ist, dass die typische Beinbewegung beim Brustschwimmen die Kniegelenke belastet.

Für Menschen, die ohnehin schon unter Kniebeschwerden leiden, eignet sich deshalb das Kraulschwimmen besser, obwohl es technisch anspruchsvoller ist. Um die optimale Wasserlage sowie die richtige Arm- und Beintechnik zu erlernen, empfiehlt es sich, einen Schwimmkurs zu besuchen.

Der gesündeste Schwimmstil ist das Rückenschwimmen. Es schont die Gelenke und stärkt den Rücken, ohne dabei zu lästigen Nackenverspannungen zu führen. Rückenschwimmen erfordert jedoch ebenfalls viel Übung, denn besonders das gerade Schwimmen, ohne zu sehen, wohin man sich bewegt, ist für viele eine Herausforderung.

Die Königsdisziplin ist schließlich das Delfinschwimmen, das außerordentlich viel Körperstabilität und Kraft erfordert. Ich würde dir deshalb raten, dich dieser Schwimmart erst dann zu widmen, wenn du die drei anderen Stile gut beherrschst.

Eine Sportart für kleine Geldbörsen

Der große Vorteil vom Schwimmen ist, dass du im Gegensatz zu anderen Sportarten wie Radfahren, Tennis oder Laufen nur wenig Geld für die Ausrüstung ausgeben musst: Im Grunde reichen Schwimmbekleidung und Schwimmbrille. In Punkto Bekleidung rate ich Frauen zu einem Schwimmbadeanzug, denn es gibt nichts Lästigeres als ein rutschendes Bikinioberteil, wenn man im Wasser seine Längen zieht.

Für Männer empfiehlt sich eine enge Badehose, damit der Wasserwiderstand möglichst gering bleibt. Ein weiteres wichtiges Tool ist die Schwimmbrille, die es in allen (Farb-)Varianten, Größen und Preisklassen gibt. Achte beim Kauf bitte darauf, dass sie richtig gut sitzt! Wer will, kann sich zusätzlich noch eine Schwimmkappe zulegen, damit die Haare nicht ins Gesicht fallen. Auch folgende Schwimmutensilien können beim Erlernen einer Schwimmart sehr nützlich sein:

Den sogenannten Pull-Buoy klemmt man zwischen die Oberschenkel. So kannst du die Kraulbewegung der Arme üben, ohne an deine Beine denken zu müssen.

Mit dem Schwimmbrett trainierst du wiederum die Beinbewegung. Für richtiges Krafttraining kann mit Paddles geschwommen werden, die den Widerstand an den Händen erhöhen.

Mein Tipp: Viele glauben, dass man durch das kühle Nass beim Schwimmen nicht schwitzt. Diese Meinung ist jedoch ein Irrglaube, man sieht den Schweiß im Wasser einfach nicht. Deshalb ist es auch beim Schwimmen wichtig, dass du ausreichend Flüssgkeit zu dir nimmst.

 

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