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Palmen: Exotik im eigenen Garten

Sie gehören zum Urlaub im Süden wie der feine Sand und das warme Meer: Palmen, die am Strand wohligen Schatten spenden und Urlaubsfeeling pur vermitteln. Wäre es nicht schön, den Traum von Exotik auch im eigenen Garten zu realisieren und ein paar dieser Pflanzen zu setzen? Doch endet dieser Traum nicht spätestens im Winter? Und können Palmen in unseren Breiten überhaupt vernünftig wachsen und gedeihen?

Palmen wachsen auch bei uns!

Ein klares Ja, wenn du einen Wintergarten besitzt. Hier können beinahe alle tropischen Pflanzen kultiviert und sogar zum Blühen gebracht werden. Doch auch mit der Auspflanzung im Freien sieht es besser aus, als du vielleicht denken magst. Gerade die Yuccapalme, die Palmlilie, verschiedenen Bananensorten oder Agaven sind Arten, die auch in Österreich Schnee und Frost unbeschadet überstehen können. Genauso haben bereits Feigen und Kiwis Einzug in unsere Gärten gehalten.

Auswahl und richtiger Standort

Wenn du in deinem Garten Palmen setzen möchtest, informiere dich gleich beim Kauf, ob sie unempfindlich gegenüber Kälte sind. Greife außerdem zu größeren Exemplaren mit einem Alter von vier bis fünf Jahren. Sie sind bereits robuster und trotzen Schnee und Eis besser als kleine Pflanzen. Palmen sollten bei uns nur im Frühjahr gesetzt werden, wenn die Nächte nicht mehr zu kühl sind. So haben sie den ganzen Sommer Zeit, um Wurzeln zu schlagen und sich an unser Klima zu gewöhnen. Als perfekter Standort bieten sich sonnige, windgeschützte Südseiten an.

Ist der Platz erstmal gewählt, geht’s schon ans Eingraben. Das Pflanzloch sollte zirka 20 Zentimeter breiter und tiefer als der Wurzelballen sein. Nun etwa 15 Zentimeter hoch Palmenerde, vermischt mit Rindenmulch, in das Loch füllen und die Palme ohne Plastiktopf senkrecht hineinstellen. Die Zwischenräume wieder mit spezieller Palmenerde füllen und vorsichtig mit der Hand verdichten. Die Palme steht perfekt, wenn die frische Erde drei bis fünf Zentimeter tiefer liegt als der Boden rundherum.

Optimal geschützt durch den Winter

Zieht der Winter ins Land, schützt du deine Palmen bei leichtem Frost am besten mit einer Luftpolsterfolie, die du locker um die Pflanze wickelst und mit einer Schnur zusammenbindest. Wird die Kälte größer, kann die Fläche rund um den Stamm mit einer Schicht aus Rindenmulch oder Tannenzweigen isoliert werden. Zusätzlich solltest du die Palmwedel vorsichtig zusammenbinden und sie zusammen mit dem Stamm in einen alten Schlafsack oder eine Decke wickeln. Auch ins Pflanzloch eingegrabene Heizkabel leisten bei strengen Frösten gute Dienste.

Sobald die Tage wieder wärmer werden, muss auch der Winterschutz entfernt werden. So kommt wieder genug Luft an die Wurzeln und Fäulnis wird verhindert.

Unser Tipp: Palmen gibt es in vielen Baumärkten oder spezialisierten Gärtnereien zu kaufen. Dort wirst du bei der Auswahl fachkundig beraten. Winterharte Palmen kannst du aber auch zusammen mit interessantem Informationsmaterial im Internet kaufen. In den unendlichen Weiten des www gibt’s auch zahlreiche Samen für dein eigenes Palmenparadies.

 

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