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Der Berg ruft: Gut gerüstet für den Wanderausflug

Wandern gehört zu den beliebtesten Sportarten der Österreicher. Und jetzt, wo die heißesten Tage des Jahres (vermutlich) schon hinter uns liegen, sind die Temperaturen perfekt für kleinere oder größere Bergtouren. Gerade für Wanderneulinge wird jedoch schon die Wahl der richtigen Ausrüstung zu einer wahren Herausforderung: Was soll ich als echter Gipfelstürmer anziehen? Welches Utensil oder Proviantstück darf auf keinen Fall fehlen? Und was muss ich beim Kauf eines Wanderrucksacks beachten? Solche Dinge sollten natürlich gut überlegt werden, denn nicht selten entscheidet die Ausrüstung über Top oder Flop eines Wanderausflugs.

Zwiebelprinzip und Funktionsmaterialien

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung, lautet ein Sprichwort. Gerade am Berg kann sich die Witterung schnell ändern, weshalb du in punkto Bekleidung für jede Wetterlage gerüstet sein solltest. Dafür bietet sich das sogenannte „Zwiebelprinzip“ an, das heißt, man trägt mehrere dünne Schichten übereinander. So kannst du bei wechselnden Temperaturen schnell eine Kleidungsschicht aus- oder anziehen. Generell solltest du Funktionsmaterialien gegenüber Baumwolle bevorzugen, denn diese sind leichter und sorgen für ein angenehmes Körperklima. Qualitätsvolle Wanderbekleidung aus High-Tech-Materialien ist zudem wind- und wasserabweisend und hält den Körper warm und trocken. Für den Fall der Fälle solltest du unbedingt auch eine wasserdichte Regenbekleidung mitnehmen, sonst kann es bei nassem Wetter schnell ungemütlich werden. Ebenso wichtig wie die Kleidung ist ein geeignetes Schuhwerk. Wander- oder Trekkingschuhe sollten ein rutschfestes Profil haben und dem Fuß bis zum Knöchel einen guten Halt geben. Achte darauf, dass die Schuhe bequem sind und dir schon beim ersten Anprobieren passen, denn nichts ist schlimmer als eine Wanderung mit Blasen an den Füßen.

Der richtige Rucksack und sein Inhalt

Trekkingrucksäcke gibt es mit unterschiedlichen Packvolumen von 30 bis 50 Litern, wobei die kleinste Größe für eine Tagestour vollkommen ausreichend sein sollte. Der Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Rucksack ist, dass der Trekkingrucksack ergonomisch geformt und durch zusätzliche Gurte für Hüften, Schultern und Brustbereich besonders rückenschonend ist. Beim Kauf ist es wichtig auf die Rückenlänge zu achten, damit sich der Rucksack optimal an den Körper anpasst.

Was und wie viel in den Rucksack gepackt wird, hängt grundsätzlich von Dauer und Art der Wanderung ab. Auf keinen Fall sollten jedoch Wasser bzw. Saft und Proviant wie Obst oder belegte Brote fehlen. Zur Standardausrüstung gehören zudem eine kleine Reiseapotheke bzw. ein Erste-Hilfe-Set, ein (aufgeladenes!) Handy für den Notfall sowie eine Wanderkarte. Praktisch ist außerdem eine Iso-Matte oder eine kleine Decke als Sitzunterlage für Pausen dabeizuhaben.

Mein Tipp: Um für jede Wanderung die passende Ausrüstung dabeizuhaben, kannst du dir spezielle Checklisten aus dem Internet ausdrucken. Eine gut sortierte Liste, die nach Art der Wanderung gegliedert ist, findest du etwa hier.

 

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