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Leckerbissen aus dem Garten: Gemüse richtig einlagern

Der Sommer ist vorbei und es dauert nicht mehr lange, bis der Winter an die Türe klopft. Doch auch in der kalten Jahreszeit braucht man nicht auf heimisches Obst und Gemüse verzichten – besonders nicht auf die Köstlichkeiten aus dem eigenen Garten. Eine Extraportion Vitamine und Nährstoffe bekommt man, indem man jetzt in der Herbstzeit Äpfel, Zwiebeln und Erdäpfel richtig einlagert. Wir haben die besten Tipps dazu!

Die richtige Vorbereitung

Zu allererst ist es wichtig, für ausreichend Platz zu sorgen, denn Obst und Gemüse sollen nicht im gleichen Raum aufbewahrt werden. Die Reifegase (Ethylen) von Apfel, Birne und Zwetschke verkürzen nämlich die Haltbarkeit von Gemüse und lassen es schneller reifen.

Dabei dürfen nur trockene Produkte eingelagert werden, da Nässe Gemüse und Obst schneller verderben lässt. Auch beschädigte Stücke – mit Fäulnis, Schädlingen oder Krankheiten befallen – lassen die ganze Ernte schnell matschig werden. Durch regelmäßige Kontrolle kann dies mühelos verhindert werden.

Der ideale Ort für Gemüse und Co.

Ein kalter, feuchter Keller ist der ideale Aufbewahrungsort für Äpfel, Erdäpfel, Wurzelgemüse, verschiedene Kohlarten, Brokkoli, Spinat, Salat, Pilze, Karotten, Knoblauch, Sellerie, Karfiol und Radieschen. Das Zusammenspiel von hoher Luftfeuchtigkeit und Dunkelheit garantiert eine optimale Lagerung, die passende Temperatur liegt bei etwa null Grad.

Dunkelheit ist vor allem bei Erdäpfeln wichtig. Bei Lichteinfall vergrünen sie mehr und erhalten dadurch das giftige Solanin. Aber Vorsicht: Zu niedrige Temperaturen können schnell einen Austrieb des Gemüses fördern.

Alternativen zum Keller

Wurzelgemüse, Karotten, Sellerie, Rettich und Chicoréewurzeln lassen sich auch in Sand- oder Erdmieten überwintern. Dabei legt man das Gemüse in eine Kiste und bedeckt es mit Sand, der mäßig feucht gehalten wird. Wichtig ist hierbei, dass die Kisten nicht zu eng beieinanderstehen und das Gemüse vor dem Einlagern nicht gewaschen wird. Damit ausreichend Nährstoffe auch bis zum Frühling erhalten bleiben, sollte das Blattgrün von Karotten, Sellerie und Co. entfernt werden.

Den Winter überstehen Feldsalat, Rosenkohl, Spinat, Grünkohl, Schwarzwurzel, Meerrettich, Pastnikane, Mangold, Winterzwiebeln, Winterlauch und Wurzelpetersilie auch problemlos im Gemüsebeet. Ab minus 10 Grad brauchen sie allerdings eine Vliesabdeckung als Schutz.

Tomaten lieben es warm!

Doch nicht alle Gemüsesorten mögen es kalt. Allen voran die Tomaten: Diese bleiben bei 12 bis 8 Grad länger knackig. Niedrigere Temperaturen führen schnell zum Aromaverlust und verhindern Verfärbung und Nachreifung.

Auch Zucchini, Paprika, Kürbisse, Bohnen und Gurken sollen nicht unter 8 Grad gelagert werden. Der ideale Aufbewahrungsort für Zwiebeln ist ein nicht zu dunkler Dachboden. Dieser hat eine niedrige Luftfeuchtigkeit, sollte aber nicht zu kalt sein. So wird verhindert, dass die Zwiebeln vorzeitig austreiben.

Mit diesen Tipps schmecken die gesunden Leckereien aus dem Garten auch in den kalten Monaten wie frisch geerntet und zaubern einen Hauch von Sommer auf den Tisch.

 

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