Ok

Diese Webseite verwendet Cookies, um eine ideale Nutzererfahrung zu gewährleisten und Informationen über das Nutzungsverhalten zu sammeln. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, können Sie Cookies in Ihren Browser-Einstellungen deaktivieren. Weitere Informationen


Am 6. Dezember kommt der Nikolaus: Schokolade-Figuren im Test

Es gibt zumindest einen Tag im Jahr, an dem es sich für jedes Kind lohnt, so richtig brav zu sein. Schließlich wollen unsere Jüngsten am 6. Dezember nicht den gefürchteten Krampus vor der Haustür haben, sondern den Mann mit dem langen, weißen Bart und der roten Robe, der die guten Taten mit kleinen Geschenken und Süßigkeiten belohnt. Ganz oben in der Beliebtheitsskala unter den Leckereien steht dabei der Schoko-Nikolo, welcher jedoch vom Nikolaus – alias Mama und Papa – gut ausgewählt werden sollte. Ein neuer Test zeigt nämlich auf, dass die süßen Figuren nur selten fair produziert werden.

Nikolaus: ein Brauch mit langer Geschichte

Doch woher kommt eigentlich die Geschichte vom Nikolaus? Wer der Heilige Mann war, lässt sich heute nicht mehr genau nachvollziehen. Möglicherweise geht die Legende ins vierte Jahrhundert, auf den Bischof Nikolaus von Myra in Lykien, zurück. Aber auch der Abt Nikolaus, der im sechsten Jahrhundert in der Nähe von Myra gestorben ist, kommt als Namensgeber in Frage.

Die Tradition des Nikolaus als Gabenbringer reicht jedenfalls bis ins Mittelalter zurück. Damals war der Nikolaustag der Höhepunkt im Advent, denn der Mann mit dem Rauschebart brachte die Geschenke. Diese fielen mit Nüssen, Äpfeln, Kletzenbrot, getrockneten Früchten und benötigter Kleidung aber noch sehr bescheiden aus.

Erst seit der Reformation durch Martin Luther findet das große Beschenken und Beschenkt-Werden am 24. Dezember statt. Da sich jedoch ein jahrhundertelanger Brauch nicht so schnell wieder abschaffen lässt, kommt heute noch immer am 6. Dezember der Nikolaus mit dem Sack voll Leckereien.

Schoko-Nikolos auf dem Prüfstand

Der Klassiker unter den Geschenken ist dabei freilich der Schokolade-Nikolaus. Anlässlich des bevorstehenden Festes hat marktcheck.at im Auftrag von Greenpeace 23 in Österreich erhältliche Produkte nach verschiedenen Kriterien überprüfen lassen. Die Ergebnisse sind zum Teil alarmierend: Nur drei der Figuren konnten in den Bereichen Ökologie, Soziales und Tierschutz überzeugen.

Problematische Zusatzstoffe sind in den Artikeln zwar durchwegs keine mehr enthalten, doch die sozialen Aspekte bereiten den Testern Sorgen. So kann bei der Hälfte der Produkte nicht rückverfolgt werden, ob in der Kakaoproduktion existenzsichernde Löhne bezahlt wurden oder ob Kinder bei der Herstellung beteiligt waren. Kritisiert wird außerdem der Einsatz von Gentechnik-Milch. Unter den Erzeugern, bei denen die Herkunft des Milchpulvers nicht nachvollzogen werden kann, sind übrigens auch prominente Marken wie Lindt, Milka oder Nestlé vertreten.

Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, kann auf die drei Testsieger zurückgreifen: den EZA Bio Schoko-Nikolo, den Schönenberger-Weihnachtsmann sowie die Schokolade Für Brave von Zotter. Mit dem Kauf von öko-fairen Schokofiguren bekommt der Nikolaustag dann noch einmal eine ganz neue Bedeutung.

 

Zurück

Unsere neuesten Beiträge