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Das ist doch noch gut: Tipps zur Verwertung von Lebensmitteln

Wer kennt das nicht: Man kocht Nudeln, macht davon leider zu viel und schmeißt den Rest einfach weg. Hinten im Kühlschrank findet sich noch ein Joghurt mit Ablaufdatum von letzter Woche. Auch das wird in den Müll geworfen. Und die Banane mit der braunen Schale erleidet das gleiche Schicksal.

Aufs Jahr verteilt kommt da so einiges zusammen. Jeder Österreicher wirft im Durchschnitt 19 Kilogramm Lebensmittel weg. Landesweit ergibt das erschreckende 157.000 Tonnen! Das sind umgerechnet an die 300 Euro, die pro Haushalt jährlich im Abfalleimer landen. Aber es geht auch anders!

Verwenden statt verschwenden!

Mit ihrem wertvollen Projekt Das ist doch noch gut! widmet sich die Pfeiffer Handelsgruppe genau diesem Problem. Die Stärkung des Bewusstseins für den richtigen Umgang mit Lebensmittel steht dabei im Vordergrund. Unsere Omas wussten noch wie: Und deswegen gibt’s hier altbewährte, praktische Tipps und Tricks zur richtigen Aufbewahrung von Lebensmittel, zur Resteverwertung sowie tolle Ratschläge zum Kochen.

Das Motto Lieber verwenden statt verschwenden! hat in Supermärkten wie Unimarkt, Zielpunkt und Nah&Frisch also Programm. Denn hier bekommst du schon vor Ort tolle Tipps, wie du’s am besten machst.

Länger genießen

Das richtige Bewusstsein fängt also schon beim Einkauf an. Und da heißt’s: Lieber gezielt und geplant shoppen, damit Überflüssiges nicht im Müll landet. Apropos Wegschmeißen: Die meisten Produkte sind problemlos viel länger genießbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum beschreibt nämlich nur, wie lange das Produkt seinen typischen Geschmack umd Geruch, seine Farbe und Konsistenz behält.

Die eigenen Sinne entscheiden am besten, ob der Artikel noch zum Verzehr geeignet ist: einfach sehen, riechen, schmecken oder fühlen. In der Regel kann vieles noch sehr gut weiterverwendet werden.

Lebensmittel kannst du außerdem länger genießen indem du sie einfrierst. Außer Blattsalate, rohe Eier, Gurken oder ganze Äpfel lassen sich alle Nahrungsmittel problemlos im Gefrierschrank lagern. Faschiertes und Brot bleiben eingefroren bis zu drei Monate genießbar, Fleisch, Gemüse und Fertiggerichte sechs bis zwölf Monate, Beeren und Früchte sogar bis zu zwei Jahre.

Beim Einfrieren solltest du darauf achten, dies gleich nach dem Einkauf zu tun. Denn frisch halten Lebensmittel auch im Gefrierschrank länger. Um deine Mahlzeiten leichter zu dosieren, lohnt es sich außerdem, einzelne Portionen einzufrieren. Gefrierbeutel und Kunststoffbehälter eignen sich perfekt dazu.

Aber auch in kühlen Ecken wie dem Keller lassen sich zum Beispiel Karotten, Kartoffeln oder Beeren für längere Zeit frisch lagern.

Köstliches aus älterem Essen

Was tun, wenn du altes Brot und Eier noch schnell aufbrauchen willst? Ältere Lebensmittel können im Handumdrehen zur schmackhaften Mahlzeit werden. Das Ganze erinnert vielleicht ein bisschen an den Trend Waste-Cooking, aber aus dem Mülleimer brauchst du dafür nichts herauszufischen.

Mit Olivenöl und Knoblauchl kannst du aus Brotresten zum Beispiel knusprige Brotchips zaubern. Schmackhaftes Eierbrot bekommst du, indem du alte Brotscheiben durch mit Milch verrührte Eier ziehst und dann in heißem Fett herausbackst.

Lust zum Nachmachen? Weitere tolle Oma-Rezepte zum Verwerten von Lebensmitteln wie Überbackene Nudelpfanne, Zwetschkenpofesen oder Bröselzweckerl findest du hier.

 

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